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Sukunas Gegenwart
Yuji Itadori fragte Ryomen Sukuna: „Warum kümmerst du dich weder um die Vergangenheit noch um die Zukunft?“ Sukuna lächelte. „Weil sie mir nichts bedeuten. Ich lebe nur für das, was mir im Augenblick Vergnügen bereitet.“ Yuji schwieg einen Moment. „Ist das wahre Freiheit?“ Sukuna antwortete: „Freiheit bedeutet, zu tun, was ich will.“ In diesem Moment trat Satoru Gojo hinzu. Er hob einen Stein auf und warf ihn in einen stillen See. Die Wellen breiteten sich bis zum Ufer aus. G

Gongan - Koans
vor 4 Tagen1 Min. Lesezeit


Wer tötet?
Ein Schüler fragte Meister Gasan: „Meister, wir sollen kein Leben nehmen und alle Lebewesen schützen. Doch Menschen töten Tiere, zerstören Wälder und vergiften die Natur. Was sollen wir mit ihnen tun?“ Gasan antwortete: „Es ist gut, Tiere und Insekten zu schützen. Es ist gut, das Leben zu achten.“ Der Schüler nickte. „Aber was ist mit denen, die das Leben anderer zerstören?“ Gasan sah den Schüler ruhig an. „Auch sie leiden unter dem, was sie tun.“ Der Schüler fragte: „Sollten

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9. Okt.1 Min. Lesezeit


Die wortlose Lehre
Einst bat Kaiser Wu von Liang den Mahāsattva Fu*, das Diamant-Sutra zu erklären. Mahāsattva Fu stieg auf den Lehrsitz, rüttelte am Pult vor ihm und stieg unmittelbar wieder herab. Ohne ein einziges Wort verließ er den Raum. Kaiser Wu blickte verwundert um sich.„Ich habe nichts verstanden.“ Baozhi lächelte und sagte:„Der Mahāsattva hat das Diamant-Sutra vollständig erklärt.“ Bemerkung: Nicht jede Wahrheit lässt sich in Worte fassen, denn manche Lehren können nur erfahren werde

Gongan - Koans
2. Okt.1 Min. Lesezeit


Rastloses Denken
Ein Mönch fragte Zhàozhōu Cóngshěn (趙州從諗):„Hat ein neugeborenes Kind ebenfalls die sechs Arten der Wahrnehmung?“ Zhaozhou antwortete: „Es ist wie ein Ball, der auf einem reissenden Fluss hin und her geworfen wird.“ Später fragte der Mönch Tóuzǐ Dàyuán (投子大同):„Was bedeutet der Ball, der auf einem reissenden Fluss hin und her geworfen wird?“ Touzi antwortete: „Das rastlose Denken hört nie auf, hin und her zu strömen.“ Bemerkung: Solange die Seele unruhig ist, wird sie von Gedan

Gongan - Koans
25. Sept.1 Min. Lesezeit


Immer bereit
Krillin und Son Goku hielten ihren Mittagsschlaf. Als Krillin erwachte und zu Son Goku hinüberschaute, dachte er: „Ich frage mich, ob er wirklich immer bereit ist.“ Er hob einen Stein auf und warf ihn nach Son Goku. Der Stein traf Goku am Kopf. Sofort sprang er auf. „Bist du verrückt geworden?“ Krillin schaute ihn erstaunt an. „Ich dachte, dir kann so etwas nichts mehr anhaben. Du bist doch immer bereit.“ Son Goku rieb sich den Kopf. „Normalerweise schon.“ „Warum dann nicht d

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18. Sept.1 Min. Lesezeit


Die Leere ergreifen
Shi-gong fragte Xi-tang: „Verstehst du, wie man die Leere ergreift?“ Xi-tang antwortete: „Ja, ich verstehe es.“ Shi-gong fragte: „Dann zeige es mir.“ Xi-tang schloss seine Hände, als würde er ein Stück leeren Raum festhalten. Shi-gong schüttelte den Kopf. „So ergreifst du die Leere nicht.“ Xi-tang fragte: „Wie macht Ihr es dann, Meister?“ Shi-gong griff plötzlich nach Xi-tangs Nase und zog kräftig daran. Xi-tang schrie auf.„Au! Ihr reißt mir ja fast die Nase ab!“ Shi-gong läc

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11. Sept.1 Min. Lesezeit


Kein Wasser, kein Mond
Die Nonne Chiyono studierte viele Jahre unter ihrem Meister Bukko. Trotz all ihres Übens blieb die erhoffte Erkenntnis aus. Eines Nachts holte sie Wasser mit einem alten Eimer, der mit einem Bambusband zusammengehalten wurde. Während sie im Mondlicht ging, spiegelte sich der Vollmond im Wasser. Plötzlich riss das Bambusband. Der Boden des Eimers fiel heraus. Das Wasser floss davon. Mit ihm verschwand auch das Spiegelbild des Mondes. In diesem Augenblick erkannte Chiyono die W

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4. Sept.1 Min. Lesezeit


Der stärkere Gegner
Krillin fragte Son Goku: „Wann wirst du endlich der Stärkste sein?“ Son Goku blickte zum Himmel und dachte nach. „Wahrscheinlich nie.“ Krillin lachte. „Nach all den Kämpfen glaubst du das wirklich?“ Son Goku nickte. „Es gibt immer jemanden, der stärker ist als du.“ „Stört dich das nicht?“, fragte Krillin. Son Goku schüttelte den Kopf. „Warum sollte es? Gerade das ist mein Ansporn, weiter zu wachsen und stärker zu werden.“ Krillin nickte. Son Goku lächelte. „Sobald man glaubt,

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28. Aug.1 Min. Lesezeit


Das tägliche Leben ist der Pfad
Joshu fragte Nansen: „Was ist der wahre Weg?“ Nansen antwortete: „Das tägliche Leben ist der wahre Weg.“ Joshu fragte: „Kann man den wahren Weg studieren?“ Nansen schüttelte den Kopf. „Sobald du versuchst, ihn zu studieren, entfernst du dich von ihm.“ Joshu fragte weiter: „Wenn ich ihn nicht studiere, wie kann ich dann wissen, dass es der richtige Weg ist?“ Nansen sagte: „Der wahre Weg gehört weder zur Erkenntnis noch zur Nicht-Erkenntnis. Sobald du versuchst, ihn in Begriffe

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21. Aug.1 Min. Lesezeit


Der Hund und die Buddha-Natur
Ein Mönch fragte Zhàozhōu Cóngshěn 趙州從諗: „Hat auch ein Hund die Buddha-Natur?“ Zhàozhōu antwortete: „Wú 無.“ Der Mönch war verwirrt. Nach allem, was er gelernt hatte, hätte die Antwort doch „Ja“ lauten müssen. Doch der Meister sagte nichts weiter. Der Mönch dachte lange über dieses eine Wort nach. Erst als er aufhörte, nach einer Antwort zu suchen und das Denken in „Ja“ und „Nein“ losliess, begann sich seine Sicht zu verändern. Kommentar: Nach den Lehren des Mahāyāna-Buddhismu

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14. Aug.1 Min. Lesezeit


Wasser oder Stein
Ein Schüler fragte den Meister: „Wer wird erfolgreicher sein – der Begabte oder der Fleißige?“ Der Meister hob einen Stein auf und fragte: „Was ist härter – Wasser oder Stein?“ „Der Stein, natürlich“, antwortete der Schüler. Der Meister zeigte auf eine Schlucht. „Und wer hat diese geschaffen?“ Der Schüler schwieg. Da sprach der Meister: „Der Stein vertraute auf seine Härte. Das Wasser auf seine Beständigkeit.“

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7. Aug.1 Min. Lesezeit


Unterschiedliche Wiedergeburt
Eines Tages besuchte ein Brahmane den Erhabenen. Nachdem sie sich respektvoll begrüßt hatten, setzte er sich neben ihn und stellte eine Frage: „Meister Gotama, warum geraten manche Menschen nach ihrem Tod in leidvolle Bereiche, während andere in glückliche Welten gelangen?“ Der Gotama antwortete: „Es sind die eigenen Taten, die den Weg bestimmen. Wer von Gier, Hass und Täuschung geleitet wird, erschafft Leid und bewegt sich in dunklere Bereiche des Daseins. Wer dagegen Tugend

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31. Juli1 Min. Lesezeit


Der Kranich und die Schlange
Zhāng Sānfēng (張三丰, lebte zurückgezogen in den Wudang-Bergen und widmete sich Tag für Tag der Kultivierung. Eines Morgens sass er still vor seiner Hütte, als plötzlich lautes Flügelschlagen seine Aufmerksamkeit erregte. Ein Kranich griff eine Schlange an. Mit seinem scharfen Schnabel und den kräftigen Flügeln attackierte der Kranich sie immer wieder. Doch die Schlange kämpfte nicht mit Gewalt zurück. Sie wich jedem Angriff geschmeidig aus, wand sich sanft zur Seite und folgte

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24. Juli1 Min. Lesezeit


Wo ist mein Kopf ?
Ein Mönch fragte 臨濟義玄 (Línjì Yìxuán): „Was war der Sinn dessen, dass Bodhidharma aus dem Westen gekommen ist?“ Linji erwiderte: „Hätte es einen Sinn gehabt, hätte er nicht einmal sich selbst retten können.“ Der Mönch fragte weiter: „Wenn es keinen Sinn gab, warum hat dann der Zweite Patriarch den Dharma empfangen?“ Linji entgegnete: „Empfangen ist Nicht-Empfangen.“ Der Mönch fragte: „Wenn es ein Nicht-Empfangen ist, was ist dann dieses Nicht-Empfangen?“ Linji sagte: „Weil die

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17. Juli1 Min. Lesezeit


Ein Geist, sechs Tore
Linji sagte zu seinen Mönchen: „Ihr Suchenden, der Geist ist ohne Form und durchdringt alle Richtungen. Im Auge wird es Sehen genannt. Im Ohr wird es Hören genannt. In der Nase wird es Riechen genannt. Im Mund wird es Sprechen genannt. In der Hand wird es Greifen genannt und in den Füßen wird es Gehen genannt. Ursprünglich ist der Geist ein einziges reines Leuchten. Erst durch seine verschiedenen Wirkungen erscheint er als die sechs Tore. Der eine Geist ist bereits frei. Desh

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10. Juli1 Min. Lesezeit


Son Gokus Meister
Krillin fragte Son Goku: „Wer war dein größter Meister? Meister Roshi? Kaio? Whis?“ Son Goku dachte einen Moment nach. „Keiner von ihnen.“ „Wer dann?“, fragte Krillin. Son Goku lächelte. „Alle zusammen – und der Nächste.“ Krillin verstand nicht. „Was meinst du damit?“ Son Goku antwortete: „Jeder Meister hat mich etwas gelehrt, das ich noch nicht wusste. Jeder von ihnen war auf seine Weise einzigartig und wichtig für meinen Weg. Und der Nächste wird mir zeigen, was ich noch le

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3. Juli1 Min. Lesezeit


Der Ruf der Trommel
Während der Arbeitszeit hackte ein Mönch auf dem Feld den Boden um. Als die Trommel zum Mittagsmahl erklang, warf er seine Hacke auf die Erde und lief laut lachend zum Kloster zurück. Als 百丈懷海 (Bǎizhàng Huáihǎi) dies sah, sagte er: „Hervorragend! Hervorragend! Da ist einer auf dem Weg des Erwachens.“ Später ließ Baizhang den Mönch zu sich kommen und fragte: „Welche tiefe Erkenntnis hast du erlangt, dass du so lachen musstest?“ Der Mönch antwortete: „Ich hatte Hunger. Als ich

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26. Juni1 Min. Lesezeit


Die zwei Klöster
Ein junger Mönch wanderte durch die Berge und suchte einen Ort für seine Praxis und Einkehr. Am Abend erreichte er ein Kloster. Die Mönche saßen beisammen, aßen reichlich und verbrachten die Zeit mit Gesprächen. Niemand meditierte, niemand studierte, niemand übte. „Warum übt ihr nicht?“, fragte der junge Mönch. Ein wohlgenährter Abt lächelte und antwortete: „Erkenne die Leichtigkeit. Morgen ist auch noch ein Tag.“ Der junge Mönch blieb über Nacht. Am nächsten Morgen stand er

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23. Juni1 Min. Lesezeit


Vegetas Schatten
Vegeta fragte Son Goku: „Warum bist du immer vor mir? Ich trainiere härter, kämpfe härter und will stärker sein als jeder andere.“ Son Goku lächelte. „Vielleicht läufst du in die falsche Richtung.“ Vegeta wurde wütend. „Was soll das heißen?“ Son Goku zeigte auf Vegetas Schatten. „Solange du versuchst, deinen Schatten einzuholen, wird er immer vor dir bleiben.“ Vegeta schwieg. Zum ersten Mal betrachtete er nicht seinen Rivalen, sondern sich selbst.

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19. Juni1 Min. Lesezeit


Der Schrank voller Taschen
Die Schülerin fragte Weizhen: „Was ist schlimmer – arm zu sein oder reich zu sein?“ Weizhen antwortete: „Weder das eine noch das andere. Beide bringen ihre eigenen Herausforderungen und Konfrontationen mit sich.“ Darauf entgegnete die Schülerin: „Mit einer Million kann ich gar nicht traurig sein. Wenn es mir schlecht geht, kaufe ich einfach eine Tasche.“ Weizhen antwortete: „Eines Tages wirst du merken, dass dein Schrank voller Taschen ist.“ Die Schülerin lachte: „Ich bin rei

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12. Juni1 Min. Lesezeit
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