Rastloses Denken
Ein Mönch fragte Zhàozhōu Cóngshěn (趙州從諗):„Hat ein neugeborenes Kind ebenfalls die sechs Arten der Wahrnehmung?“
Zhaozhou antwortete:
„Es ist wie ein Ball, der auf einem reissenden Fluss hin und her geworfen wird.“
Später fragte der Mönch Tóuzǐ Dàyuán (投子大同):„Was bedeutet der Ball, der auf einem reissenden Fluss hin und her geworfen wird?“
Touzi antwortete:
„Das rastlose Denken hört nie auf, hin und her zu strömen.“
Bemerkung:
Solange die Seele unruhig ist, wird sie von Gedanken, Gefühlen und Eindrücken ständig hin und her bewegt. Erst wenn das Denken zur Ruhe kommt, erkennt man, was schon immer gegenwärtig war.
>Juni 2026<






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