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Der Mond kann man nicht stehlen

Aktualisiert: 20. Okt. 2021

Der Zen- Meister Ryokan lebte stets einfach und bescheiden in einer kleinen Hütte am Anfang eines Berges. An einem Abend kehrte ein Dieb ein, der alles durchwühlte doch nichts zum stehlen fand.

Ryokan kam gerade vom Abendspaziergang zurück und ertappte so den Dieb.

So Sprach Ryokan zu ihm '' Guten Abend. Sie sind wohl ein langen weg gegangen um mich zu besuchen und du solltest nicht mit leeren Hände wieder gehen.'' So bat Ryokan seine Kleider ihm als Geschenk an.

Der Dieb war kurz verwirrt, doch nahm er kurzerhand die Kleider dankbar an und ging davon.

So sass Ryokan jetzt nackt da und betrachtete den Mond,

'' Dieser Arme Kerl'' murmelte er vor sich hin '' ach wäre dies doch schön gewesen, wen ich dem jungen Mann nur diesen schönen Mond hätte schenken können, als nur meine Kleider''.




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